Die Goldmine Kilimapesa befindet sich im bergbaufreundlichen Rechtsstaat Kenia. verfügt über eine Bergbaulizenz mit einer JORC-Ressource, eine etablierte, produzierende, flache Untertagemine und Aufbereitungsanlage sowie eine umfangreiche Schürfgenehmigung. Das Golderz wird vor Ort produziert und an internationale Raffinerien exportiert, was eine unmittelbare Wertsteigerung durch die Generierung von Einnahmen ermöglicht. Weiteres Steigerungspotenzial ist auch durch den Ausbau der Betriebsanlage und die Aufwertung der Reserven und Ressourcen gegeben.

 

In Kürze

JORC-konforme Ressource: 671.446 Unzen Gold

Für das Gebiet wurde eine Bergbaulizenz und eine Explorationslizenz gewährt.

Begrenzte Kapitalinvestitionen in Bergbau- und Verarbeitungsbetriebe und in die regionale Exploration in den letzten 5 Jahren.

Möglichkeit der Optimierung des Bergbaubetriebs und der Aufbereitungsanlagen.

Möglichkeit, die JORC-konformen Ressourcen in einer Reihe von Zielzonen, die im Zuge des historischen Kleinbergbaus, der Oberflächenkartierungen und früheren Bohrungen ermittelt wurden, deutlich zu steigern.

Goldbergbaugebiet seit den 1920er Jahren, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Lake Victoria Goldfields.

Standort

Lage im Narok County, 230 km westlich von Nairobi und 20 km nördlich der Grenze zu Tansania.
  • Fakten zu Kenia

    • Lage im Herzen Ostafrikas mit einer Gesamtfläche von rund 586.600 km2.
    • Relativ stabiles Klima.
    • Stabiles politisches System – Uhuru Kenyatta ist seit April 2013 Staatsoberhaupt.
    • Die Regierung ist daran interessiert, ausländische Direktinvestitionen anzuziehen und konzentriert sich auf den Bergbausektor.
    • Bergbauaktivitäten finden bereits seit über 50 Jahren statt, aber die Branche steckt noch in den Kinderschuhen.
    • Es besteht erhebliches Entdeckungspotenzial und der Goldsektor entwickelt sich rasch, nachdem eine Reihe von neuen Unternehmen, wie etwa die AIM-gelistete Firma Shanta Gold, große Summen investieren.
    • Die Regierung setzt verstärkt auf die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen, mit denen das Land von seinem Rohstoffreichtum profitieren kann.
  • Ressourcen

    Kilimapesa verfügt über eine aktuelle Mineralressource von 8.715.291 Tonnen mit einem Goldanteil von 2,40 g/t, woraus sich bei einem Cutoff-Wert von 1 g/t rund 671.446 Unzen ergeben. Diese Ressource entspricht den Vorgaben des JORC-Code und umfasst die Lagerstätten Kilimapesa Hill und Red Ray, die sich beide in der Nähe der Goldverarbeitungsanlage Kilimapesa befinden.

    Total Resource (1 g/t cut-off)

     TonnesGrade g/tOunces
    Measured626,6783.0561,462
    Indicated1,337,2502.86123,190
    Total1,963,9282.92184,652
    Inferred6,751,3632.24486,794
    Total8,715,2912.40671,446
  • Explorationspotenzial

    Neben Kilimapesa Hill und Red Ray gibt es im Bereich der Prospektionslizenz PL 0189 noch eine Reihe weiterer Explorationsziele, die im Rahmen von früheren Bergbauaktivitäten, der Förderung aus dem Kleinbergbau, Oberflächenkartierungen und Explorationsbohrungen ermittelt wurden. Die Prospektivität wurde durch IP-Programme zur Abgrenzung der Ausdehnung der mineralisierten Erzgänge innerhalb der Zielzonen bestätigt. Das erste für die Erschließung festgelegte Ziel ist Kilimapesa Hill, wo Proben von freiliegenden Erzgängen einen Goldanteil von bis zu 8,74 g/t aufwiesen. Das zweite Ziel ist Teng Teng, wo im Zuge von untertägigen Erschließungsarbeiten und Bohrungen ein durchschnittlicher Goldgehalt von 15 g/t ermittelt wurde. Anhand der RC-Bohrungen wurden unter anderem ein 2 m breiter Abschnitt mit 28,11 g/t bzw. ein 1 m breiter Abschnitt mit 57,41 g/t durchteuft.

  • Minenproduktion

    Die Mine Kilimapesa besteht aus fünf Stollen (A, B, C, D und Bull), die mindestens vier goldführende Erzgänge durchörtert haben. Drei davon wurden durch Vortrieb, Aufbruch und Stollen erschlossen. Die Streichrichtung der Erzkörper ist +/- O-W und der Neigungswinkel variiert zwischen 45 und 70 Grad mit Vortriebsabschnitten von 2,5 m x 2 m und Aufbrüchen, die in Abständen von 10 m bis 15 m entlang der Vortriebe gegraben werden. Zur Ermittlung des Erzgehalts werden regelmäßig Proben an der Oberfläche entnommen. Erz mit einem Goldanteil über 3 g/t gilt als hochgradig und wird abgebaut. Zwischen 2017 und 2019 betrug der durchschnittliche Erzgehalt im Untertagebau 4,1 g/t. Das Roherz aus dem Untertagebaubetrieb wird traditionell durch Abraum aus dem Kleinbergbau ergänzt, das bis zu 40 % des Beschickungsmaterials der Verarbeitungsanlage ausmacht.

  • Geologie

    Kilimapesa deckt die östliche Randzone des archaischen Grünsteingürtels Migori ab, in dem bereits in der Vergangenheit Förderaktivitäten stattfanden. Die Goldmineralisierung erstreckt sich entlang eines in Richtung WNW verlaufenden Scherungskomplexes, dessen Ausrichtung in etwa parallel zur Streichrichtung des Gürtels verläuft. Der Grünsteingürtel Migori ist für den Großteil der kenianischen Goldproduktion verantwortlich und umfasst eine vulkanisch-sedimentäre Gesteinsformation, die rund 2850 Millionen Jahre alt ist.
    Es handelt sich um eine Erweiterung des Granit-Grünstein-Terrans, einem Teilbereich des Tansania-Kratons / Lake Victoria Gold Fields, wo der moderne Goldbergbau bereits gut etabliert ist und große Unternehmen wie Barrick Gold mit der Mine North Mara und Shanta Gold mit dem „West Kenya Project“ ganz in der Nähe Betriebsstätten errichtet haben.

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